5 Tipps zur Eigenmotivation

Roman Perich, geändert am 6 Juni 2022 , Lesezeit ca. 5 Min.


Es ist gar nicht leicht, sich selbst zu motivieren. Früh aufzustehen, sich gesund zu ernähren, mehrmals die Woche Sport zu treiben. Dazu kommt noch Beruf, Familie und vielleicht auch ein Hund. Es ist nicht leicht, alle diese Aufgaben unter einen Hut zu bekommen.

Man wird getrieben und fremdgesteuert und vergisst, was wichtiger ist. Und noch besser: Es wird zur Gewohnheit und die zu ändern ist ganz schwer. Vor allem, wenn alle anderen sich dran gewöhnt haben.

Ändert man etwas, bekommt man ganz schnell zu hören: „Irgendetwas läuft bei dir falsch.“

Bis ich mal gesagt habe, dass ich jetzt Challenges mache und die über 66 Tage gehen.

Zumindest war das bei mir so.

Wir können sicherlich im alten Jahr die Karte für das Fitnessstudio für das ganze Jahr kaufen und hoffen, hinzugehen. Die Statistik sagt aber etwas anderes und zeigt, dass sehr viele Menschen schon im Januar nicht mehr weitermachen.

Du musst es zu einer Gewohnheit machen, deinen Neujahrsvorsatz jeden Tag neu zu beginnen, um motiviert zu sein

Unsere Gedanken erschaffen unsere Realität

Alles, was wir durch unsere fünf Sinne wahrnehmen, muss durch unsere unsichtbare innere Welt der Gedanken und Glaubensätze hindurchgehen. Diese sind sogenannte Filter, die wir uns im Laufe der Zeit antrainiert haben.


Wenn wir Kinder eine Weile nicht gesehen haben, merken wir, wie sehr sie sich verändert haben. Unser Filter von damals lässt den Unterschied nicht durch und merkt ihn nicht. Wenn sie sich aber nicht verändern, bekommen wir es gar nicht mit. Das ist wie mit einer Sekundenaufnahme und einer Aufnahme über 66 Tage.

Genau so ist es auch bei uns. Wenn wir jeden Tag Sport machen oder lesen, sehen wir keine Veränderung. Wenn wir aber den ersten und den letzten Tag der Challenge vergleichen, werden wir den Unterschied feststellen. Dafür müssen wir allerdings jeden Tag Veränderung erleben.

Leben wir 66 Tage genau so weiter , wird unsere Veränderungen den freien Lauf bekommen und wir werden getrieben.

Um jeden Tag aktiv etwas zu tun und unseren Filter zu brechen und zu verändern, brauchen wir Motivation, das Neue zu tun und das Alte zu lassen.

Forme deine Gewohnheiten

Unsere Gewohnheiten zeigen, wer wir sind. Bewerte sie daher und arbeite an deinen Gewohnheiten. 66 Challenges können dir helfen, dich immer wieder zu verändern.

Es wird dir nicht leicht fallen, aber wenn du ein Journal führst und aufschreibst, wo du stehst und wo dein Ziel ist, wirst du sehen, wo du dich verbessern kannst.

Mal zu sagen, reicht nicht aus.

Committe dich dazu und erzähl den anderen von deinen Plänen. Wenn du es dann doch nicht schaffst und neue angehst, wirst du stärker und beim nächsten Mal wird es dir leichter fallen.

Finde deine Länge der Challenge. Es kann von 1 Woche bis zu einem Jahr sein, bis du es verinnerlicht hast und es eine Gewohnheit wird.

Suche dir Vorbilder

Suche dir Vorbilder in deiner Umgebung, an denen du dich orientieren kannst. Diese können Mentoren, Freunde oder Familienmitglieder sein.

Achte darauf, dass du dir Menschen suchst, die erfolgreich sind und denen du vertraust. Diese Personen können dir dabei helfen, deine eigenen Ziele zu erreichen.

Lass dich nicht ablenken

Wir werden sehr schnell verwöhnt oder aus der Bahn geworfen. Es läuft ein wenig und unsere Motivation lässt nach. Denke an deinen Plan , 66 Tage Challenge und mach es weiter.

Auch wenn dich jemand aus der Bahn wirft oder dir was anderes sagt. Solange du dich dazu verpflichtet hast, darfst du nicht aufgeben.

Am schlimmsten ist es, wenn wir morgen früh schon damit den ganzen Tag anderes strukturieren müssen. Deswegen mach das Wichtigste morgens und erst in der zweiten Tageshälfte darfst du die Meinung anderer anhören.

Habe keine Angst zu scheitern

Scheitern ist eine normale und unvermeidliche Teil des Lebens. Jeder von uns hat schon einmal versagt und wir werden alle irgendwann wieder versagen. Also habe keine Angst davor. Fehler machen ist okay, solange du aus ihnen lernst und weitermachen kannst.

Scheitern ist eine abstrakte Definition, die nur in unseren Augen existiert. Es ist ein Abgleich der Filter.

Einer sagt ich hatte vollen Erfolg und der andere sagte , du bist gescheitert. Sehe es als eine Lernkurve und mach weiter. Je mehr Fehler du machst, desto schneller kommst du voran.

Wir können am Anfang es nicht perfekt machen. Es ist nicht möglich und wenn du es akzeptierst, wird es für dich zur Routine und du ignorierst es. Du siehst , dass du weiter kommst und es immer besser wird.

Halte deine Fortschritte fest

Es ist leicht zu sagen und schnell zu vergessen. Wenn du es aber aufschreibst und danach analysierst, wirst du feststellen, wie erfolgreich du warst. Vor allem hilft es dir, organisiert zu sein.

Oft vergeht Zeit viel schneller, als man denkt, und es ist gefühlsmäßig, als ob es erst gestern war.

Dank Planung wird du es nicht vergessen und gezielt sein, was die Motivation wieder nach oben bringt. Oft ist es eine persönliche Wahrnehmung die nicht wirklich stimmt. Schaue in meinem anderen Artikel, warum Planung wichtig ist

Fazit

Es gibt noch mehr Wege, dich zu motivieren. Suche für dich den passenden Weg und halte dich daran.